Luzernfan
Als wir jung waren, haben wir während einigen Jahren intensiv gespart, um eine Anzahlung und die Notarkosten für den Kauf einer Wohnung oder eines kleinen Hauses aufbringen zu können. Danach gab es zwei Jahren keine Ferienreisen und absolut keine neuen Klamotten, um einen Teil der 2. Hypothek abzahlen zu können.
Und jetzt sollen wir ein schlechtes Gewissen haben, weil wir in unserem langjährigen Zuhause bleiben und nicht in eine kleinere, teurere Wohnung in einem fremden Quartier ziehen wollen ?
GOCKELY
Ja,ja, immer die bösen Alten, sind an allem schuld. Die ewigen Nörgler werden auch mal alt und machen die es dann besser, anders? Wohl kaum
Ich habe die Nörglerei gegen die Alten satt.
zueribernzueri
Was will man mit diesem Artikel erklären? Das ganze hat die Grenze der wahren Vernunft überschritten. Ende und aus.
HPST
aber jetzt mal Halblang .... wir kauften unsere Terassenwohnung als wir über Fünfzig Jahre Alt waren ,wir mussten ja erst mal Sparen um eine Anzahlung machen. Nix mit Erben immer schufften Arbeit gabs zwar genug .<<<<<<<<Freizeit war ein Fremdwort in den 80ziger !
Nun sollen wir Alten in eine Zweizimmer Wohnung abgeschoben werden nicht mit mir Sorry ..... wie heißt so schön ICH BIN DOCH NICHT BLOED
Musteibio31
Nicht zu vergessen: Es gibt Enkelinnen und Enkel. Diese werden gehütet, übernachten sogar, essen zusammen mit den Grosseltern, unternehmen etwas, usw. So wird der vermeintliche Überschuss an Platz sinnvoll weiter genutzt. Oder die Enkel übernachten zusammen mit den Eltern und nutzen die Wohnung oder das Haus der Eltern bzw. Grosseltern als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region (Badi, Bräteln im Wald, usw.) während den Schulferien. Oder Studierende (Uni, FH oder HF) nutzen ein Zimmer zu günstigen Konditionen. Bitte dies alles auch in der Studie berücksichtigen.
MikeZH2025
Es ist doch klar, dass man möglichst lange im eigenen Haus wohnt, das kostet am wenigsten. Umzuziehen kostet nachher das Mehrfache. Typische Analyse von Sozialisten die am liebsten das Eigentum abschaffen würden. Die Analyse von Sotomo & Co gehört in den Papierkorb.
Oldie
Auch wir leben in einer zu grossen Wohnung (Eigentum). Aber etwas Kleineres , auch wenn nicht Neubau, können wir uns mit unserer Rente gar nicht leisten. Wohne in einer Siedlung mit Eigentumswohnungen und Reihenhäuschen, die Mehrzahl der hier wohnenden Eigentümer sind älter. Wo es einen Wechsel gibt, zieht in der Regel ein jüngeres, kinderloses Paar ein. Familien mit Kindern können sich Eigentum in unserer Siedlung kaum leisten, es sei denn sie verzichten wie wir dazumals auf Ferienreisen, Skifahren und andere Vergnügungen.
Nilo
Was ist das für eine Arroganz in diesem Thema. Jeder und jede hat das Recht, so lange in ihrem Eigenheim zu leben, wie sie können und wollen. Das ist Lebensqualität, also genau das, worauf Junge stets pochen. Dass man nicht aus seinem Zuhause "vertrieben" werden kann, war bei vielen ursprünglich auch ein Grund, Wohneigentum zu erwerben. Aus meiner Sicht besteht der Egoismus darin, einfach zu verlangen, dass ältere Menschen ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung aufgeben sollen. Die Wohnungsnot ist vielerorts hausgemacht, schliesslich strömen immer mehr Ausländer in die Schweiz, was zu Wohnungsknappheit und immer höheren Immobilienpreisen führt.
alpina8
Ich gehe auch nicht raus. Wir "Alten" haben jahre oder jahrzehnte lang gespart, haben investiert, renoviert usw. Und jezt sollen wir raus? Geht's noch ? Und; Einen alten Baum soll man nicht umpflanzen!
barted
Schon eine Unverschämtheit uns älteren Menschen das schwer über Jahre hinweg mit Verzicht auf Vieles erarbeitete Haus streitig machen zu wollen. Es sind genau diese verwöhnten besonders linken überstudierten Politiker, die solche Aussagen machen, nachdem Sie uns selber diese schlimme Wohnungsnot und hohen Preise für Kauf und Mietobjekte eingebrockt haben mit der nicht enden wollenden Einwanderung!!! Ich stimme auf jeden Fall für die Limite von einer 10 Millionen Schweiz! Hoffentlich Ihr alle auch!
Jack
Wollen wir nicht die Ursache für solche Diskusionen nennen? Zu viele Menschen wohnen in der kleinräunigen Schweiz und alle wollen konfortabel wohnen...........verständlich. Familienwohnungen die für "normale" Einkommen tragbar sind werden jedes Jahr seltener........es wird immer enger.
Spitzmaus
Bei vielen älteren Menschen ist das eigene Haus oder die Eigentumswohnung Teil ihrer Altersvorsorge. Vergessen wird, dass auch gerade bei vielen Senioren durch die immer weiter steigenden Preise der Lebensunterhalt teurer geworden ist und man mit einer günstigen "Miete" das einigermassen abfedern kann. Die Altersvorsorge der 2. Säule kennt keine Anpassung an die Lebenshaltungskosten, d.h. die Teuerung frisst das Renteneinkommen. Viele haben zudem lange gespart um sich das leisten zu können.
bwras
Es ist günstiger im zu grossen Haus zu leben, als in einer zu kleinen Wohnung, wo die Lebenserinnerungen keinen Platz mehr haben. Und die wachsende Familie an Feiertagen ebenfalls nicht. Ob und wann wir uns verkleinern ist unsere Entscheidung. Wir haben in jungen Jahren gespart; haben auf Luxusreisen, Auszeiten und Sabbaticals verzichtet. Darum konnten wir uns ein Haus leisten. Was wir nicht brauchen, ist eine Institution, die uns in eine nicht gewünschte Wohnphase begleitet. Das empfinden wir als übergriffig.
Alexandra69
Kenne sehr viele dieser Generation. Sie haben primär für den Erwerb einer eigenen Wohnung oder Eigenheims gelebt. Nur die Ernährung der Familie war nocvh nebenbei im Fokus.
Heute geht es um Reisen, Fliegen, Wohnwagen, 3 Fernseher und allerlei anderen Luxus.
Also ist ja klar. Ihr Alten gebt eure Wohnungen her.
Spitzmaus
Alexandra69 Viele dieser heutigen Rentner haben ihre Häuser erst im Alter Ü45 gekauft und haben vorher in kleineren Mietwohnungen gewohnt und gespart. Aber anscheinend will die heutige Generation bereits ab 30 bereits alle Goodies haben.
robbingwood0815
Im Zentrum der Problematik liegt die unersättliche Gier der Immo-Spekulanten
robbingwood0815
robbingwood0815 Freier Markt? haha, gerade auch die institutionellen Anleger müssen ja eine Gewinnerzielung nachweisen (was de facto die Mieterhöhung in sich trägt)
«Wohnen» wird dabei zur Nebensache. Selbst erlebt: die bestehende Wohnüberbauung wird durch ein Bürohaus ersetzt. Und dieser Neubau (!) wurde nach nicht mal 20 Jahren wiederum abgerissen – und mit dem noch neueren, teureren Neubau bestückt – die Sinnfrage wird obsolet.
Lose
Die "Alten" haben gerackert und gespart - jetzt dürfen sie ernten, was sie gesäht haben. Aber das passt natürlich nicht in die heutige Zeit, in der die Jungen alles und zwar sofort haben wollen.
Zudem sind wir viel zu viele Menschen in der Schweiz. Das Land ist begrenzt und wird daher immer teurer.
Jack
Lose Genau so ist es! Eng st es geworden in der Schweiz.
Chiockeutzio49
Die Senioren haben genau das gleiche Recht auf ihren Wohnraum, den sie sich oft am Mund abgespart haben, wie die Jungen.
Verstehen
Wir Alten anstatt in die Ferien zu Fahren oder Ferien zu machen habe ich in den Ferien währen der Schule und in der Lehre an verschiedenen Orten einmal im Strassenbau gearbeitet und dank den Italienischen Gastarbeitern damals noch Italienisch gelernt andere male arbetete ich in einer Schreinerei und ein anderes mal mit einem Maulesel Baumaterial auf ein Maiensäs transportiert zudem wuchs ich auf einem Bauernhof auf und habe auch dort viel gearbeitet meine Ferien war der Sonntag und mal der Samstag aber keinen dieser Berufe ergriffen und auch keine Bürolehre es hat trotzdem Freude gemacht
Steinbock
Schon verrückt - wir sind jetzt 61 und 63, die drei Kinder sind ausgezogen. Wir haben das Haus gekauft als wir es uns leisten konnten, haben lange von günstigen Hypo-Zinsen profitiert und dennoch signifikant amortisiert und geniessen nun günstige Wohnbedingungen. Anstatt ein Lob fürs gute wirtschaften, werden wir nun als strukturelles Problem, respektive als Klammeraffen ausgeschimpft. Selbstverständlich überlegen wir uns einen Umzug, aber solange eine simple 3 ½ -Zimmer Wohnung noch deutlich mehr kostet als unser geschätztes 7-Zimmer Haus, verspüren wir keinerlei Druck und haben nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei!
Solong
Steinbock Genaus so ist es. Darüber braucht man gar keine Diskussion zu führen.
Robmoser
Wie schon erwähnt ist die unersättlich Gier der Immo Spekulanten das Problem. Das hat zu Folge, dass man für eine ggf. kleiner Wohnung genauso viel zahlen muss wie für mein Haus oder sogar noch mehr. Also wie blöd muss ich sein...